Stopp der B64n – Großdemo von Umweltschützer*innen

Sternfahrt mit dem Rad nach Herzebrock-Clarholz

Die BUND-Kreisgruppe Gütersloh hat am 23. August 2025 gemeinsam mit vielen Unterstützer*innen mit einer Sternfahrt auf dem Rad ein klares Zeichen gesetzt: gegen den Neubau der B64n und gegen den Ausbau der B51. Denn während überall von Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Verkehrswende gesprochen wird, sollen Milliarden in ein überholtes Straßenbauprojekt fließen – in Beton statt in die Zukunft.

Alte Probleme bleiben auch bei neuen Straßen

Wissenschaftlich ist es längst belegt: Neue Straßen bedeuten statt weniger Stau mehr Verkehr. Jeder zusätzliche Kilometer Asphalt zieht neue Autos an und verschärft die Belastung für Klima, Umwelt und Menschen. BUND-Kreisgruppenvorstandsmitglied Anette Klee: "Wer die B64n baut, produziert noch mehr Autokilometer, noch mehr Flächenfraß und noch mehr CO₂."

Verkehrswende statt Betonwüste

Die Verkehrswende braucht Mut zu neuen Wegen. "Anstatt Steuergelder in Straßenbaupläne von vorgestern zu versenken, müssen sie in Bus, Bahn, Radverkehr und nachhaltige Mobilitätskonzepte investiert werden", unterstreicht Klee. Eine moderne Infrastruktur bedeute, dass Mobilität auch ohne eigenes Auto selbstverständlich werde – "klimafreundlich, bezahlbar und zukunftsfähig."

Ein starkes Zeichen aus Gütersloh

Insgesamt beteiligten sich mehrere hundert Menschen an der Sternfahrt und den anschließenden Kundgebungen. Neben großen Radlergruppen waren auch rund 80 Treckerfahrer*innen dabei, die mit ihren plakatgeschmückten Fahrzeugen eindrucksvoll Solidarität zeigten. Gemeinsam machten sie deutlich: Wir wollen keine B64n, wir wollen eine echte Verkehrswende. Jeder investierte Euro in Beton ist ein Euro weniger für Klimaschutz, für Lebensqualität und für die Zukunft unserer Kinder. (Beitrag: Anette Klee, Birgit Lutzer)