Kreisgruppe Gütersloh

Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Warum ist Nachhaltigkeit so wichtig?

Auf Basis der bisherigen Erkenntnisse über den Klimawandel und die damit verbundene globale Erwärmung (siehe auch "Der Klimawandel und seine realen Folgen") ist es jetzt Zeit zum Handeln, damit unsere Erde ein bewohnbarer grüner Planet bleiben kann und nicht noch mehr Natur irreparabel zerstört wird.

Dabei müssen insbesondere die von uns Menschen freigesetzten CO2-Treibhausgase berücksichtigt werden, um daran abzuleiten, wo wir durch eine Veränderung in der Ressourcennutzung die größten positiven Schritte in Richtung Klimarettung machen können. 

"Um die Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren, muss vor allem die Verbrennung von fossilen Energieträgern, welche insbesondere zur Energieerzeugung und im Verkehr genutzt werden, verringert werden. Auch unsere Landnutzungspraktiken und unsere Nahrungsmittelversorgung muss sich ändern, um die Emissionen einzudämmen. In allen Sektoren besteht ein großer Handlungsbedarf, um die negativen Folgen der heutigen menschlichen Aktivitäten auf das Klima der Zukunft zu reduzieren." (Auszug aus dem Artikel "Vom Menschen gemacht - Der anthropogene Treibhauseffekt", Bundeszentrale für Politische Bildung)

"Unser Verhalten in den nächsten 20 Jahren wird entscheiden, wie die Zukunft allen Lebens auf dem Planeten aussieht." (aus der Dokumentarserie "Unser Planet",  Folge 1)

Lösungsansätze, mit denen wir aktiv gegen den Klimawandel vorgehen können

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich zur Rettung unseres Klimas zu engagieren. Dies kann bei jedem etwas anders aussehen, daher sollte auch jede*r die Konsequenzen des aktuellen persönlichen Konsums hinterfragen und sich überlegen, wo es nachhaltigere Lösungen gibt, auf die gesetzt werden kann.

Es trifft nicht zu, dass sich nur dann etwas bewegt, wenn diese Veränderung von oben über die Politik kommt, für jede große Veränderung ist es wichtig, dass jemand den Anfang macht und darin Unterstüzter findet, die dem guten Beispiel folgen und die Forderung zu einer Bewegung wird, die etwas wichtiges erreicht.

Einige Ideen, um um sofort aktiv zu werden und durch eine positive Veränderung des Lebensstils zum Klimaschutz beizutragen:

  • Verändern Sie Ihren Lebensstil ins Positive
    Dazu gibt es u.a. die Möglichkeiten, das Kaufverhalten (Einweg vs. nachhaltigere Produkte) zu verändern, beim Bezug von Strom auf nachhaltige Energien zu setzen, bei der Auswahl der täglichen Verkehrsmittel sowie der Nahrung genauer hinzusehen, wie die CO2-Bilanz dabei aussieht. Dazu bringen auch die empfohlenen Dokumentarfilme ein paar Vorschläge mit:
    "Wenn man etwas tun will, ohne sich an höhere Institutionen, wie die Regierung wenden zu müssen, gibt es einen ganz einfachen Weg: Die Ernährung ändern. Das geht sofort. [...] Der Hauptgrund für die Abholzung der Regenwälder ist Rindfleisch. Eine äußerst ineffektive Nutzung der Ressourcen unserer Welt." (Professor Gidon Eshel, Umweltphysik, Bard College, New York, aus dem Interview in dem Dokumentarfilm "Before the Flood")
  • Unterstützen Sie Petitionen, damit sich etwas auf höherer Ebene bewegt - jede Stimme zählt für eine positive Veränderung:
    Fridays for Future Petition zur Begrenzung der Klimaerwärmung
    Jedes Grad weniger zählt für unsere Erde - Fordern Sie die Europäische Kommission auf, die EU-Maßnahmen zur Bekämpfung der Klimakrise anzupassen, um eine maximale Erwärmung von 1,5 °C nicht zu überschreiten.

Einige Ideen, um auch mittel- bis langfristig eine Veränderung in der Gesellschaft zu erzielen:

  • Setzen Sie sich dafür ein, dass immer mehr Menschen sich mit dem Thema Klimawandel beschäftigen 
    Je mehr Menschen sich aktiv mit dem Klimawandel beschäftigen, desto mehr Druck entsteht auch in der Politik, um etwas für unser Klima zu bewegen.
  • Fordern Sie von der Politik eine CO2-Steuer
    Durch diese neue Steuer könnte es dann folglich Steuerentlastungen in anderen Bereichen geben, die wegweisend für mehr Nachhaltigkeit sind, damit auch Großkonzerne zum Umdenken in der Wirtschaft geführt werden. "Die CO2-Steuer wäre eine globale Lösung. [...] Die Grundidee ist Dinge zu besteuern, die negative Auswirkungen auf die Gesellschaft haben."
    (Dokumentarfilm "Before the Flood")
  • Wählen Sie Politiker, die sich aktiv der globalen Erwärmung entgegenstellen und Lösungen für die Klimakrise unterstützen
    Durch neue Gesetze kann ein neuer Rahmen für die Wirtschaft geschaffen werden. Der Kurs in Unternehmen kann dann folglich in Zukunft auch auf eine neue und umweltverträgliche Art der Ressourcennutzung ausgerichtet werden.
  • Nehmen Sie aktiv an Demonstrationen teil, die sich für einen verantwortungsvolleren Umgang mit unseren Ressourcen einsetzen
    Dazu auch aktuell besonders interessant: Unsere Fahrt zur Demo "Wir haben es satt!" in Berlin am 18.01.2020!

 

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